Freitag, 29. Oktober 2010

you have nothing



















Work by Ruby Anemic


Vernissage: 5 October, 2010, 18-21h

Exhibition: 6 October – 13 November, 2010


Ruby Anemic approaches subjects, examines objects, and conjugates verbs with an attitude that has become his hallmark: candor with a twist of cynicism, veracity with a hint of sarcasm, and a giddy mirth that makes one wonder exactly who is the butt of the joke.

Often succumbing to his hyperactive mind‘s tangential forays, his ideas customarily prompt excursions into and appropriations from a wide-spanning assortment of media and a long-running history of art. His inherent eye for aesthetics and penchant for interdisciplinarianism encourage marked melanges of the creative fields, his sundry objets d‘art teetering amid brows both high and low.

ICH WEISS DU HAST KEINE AHNUNG VON KUNST is Ruby‘s third solo exhibition at Pool Gallery.

Ruby Anemic was born and raised in Berlin. He is by definition a contemporary artist, as he is, at this very moment, both living and creating what he calls art.

Armsrock: making a catalogue of city people











In Street Art Cookbook you can read an interview between
Benke Carlsson and Armsrock. You will find the full version here.

Sonntag, 24. Oktober 2010

minilogue stopmotion animals

immer wieder schön anzusehen*



王 Ouyang Chun – PAINTING THE KING

Das Diptychon "Erträumte Stadt" aus dem Jahr 2008 aus der 王Wang/King-Serie ist ein Beispiel für die verschiedenen methodischen Ansätze des Künstlers Ouyang Chung.






Für den schwarzen Untergrund verwendete Ouyang Chun einen pastosen Farbauftrag. Der Pinselstrich ist deutlich sichtbar und die dick aufgetragene Ölfarbe steht vom Malgrund ab. Diese Malweise erzeugt ein reliefartiges Gebilde und das Motiv der Stadt wird dadurch noch einmal hervorgehoben.Die verwendeten Materialien sind Öl und Blattgold auf einer 80 x 360 cm großen Leinwand. Zu sehen ist die Silhouette einer asiatischen Stadt die mit dem kunsthandwerklichen Verfahren eines Scherenschnitts dargestellt ist. Die Kunst des Scherenschnitts entstand ursprünglich in Nordchina und zählt zu den ältesten Volkskünsten Chinas. Im Wechselspiel mit dem dunklen Untergrund ergeben die Umrisse bzw. die Ausschnitte der dünnen Blattgoldschicht ein kontrastreiches Bild.


Die Ausstellung 王 Ouyang Chun – PAINTING THE KING ist seit dem 01.10.2010 im me Collectors Room Berlin eröffnet. In seiner ersten institutionellen Einzelausstellung außerhalb Chinas zeigt der 1974 in Peking geborene Künstler den noch nie zuvor ausgestellten Werkzyklus "王" (Wang/König), der zwischen 2006 und 2009 entstanden ist. Die dreißig zum Teil über fünf Meter langen Gemälde erzählen in erstaunlicher malerischer Vielfalt Episoden aus dem Leben eines Königs, von seinen Siegen und Niederlagen, von Liebe und Tod. Geschichte und Fiktion, die Suche nach Schönheit und die Darstellung moralischen Scheiterns mischen sich in teils figurenreichen und minuziös gestalteten, teils expressiv pastosen Gemälden. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Belvedere in Wien. Kuratorin ist Dr. Margrit Brehm.



tsaj

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Montag, 11. Oktober 2010

verstrickte sachen






























und ein inspirierender Werbespot:

STROKE.03 / OKT. 7 - 10 / BERLIN
























...in der Markthalle am Gleisdreieck.

Samstag, 25. September 2010

'Oh, sole mio II'


















Ein wesentliches Gestaltungsmittel der Zeichnung ist die Linie, die von der chilenischen Künstlerin Vásquez de la Horra (1967) in der Formfindung ihrer Figuren verwendet wird. Die zu erkennende Linienführung wird mit einem Kohlestift in Form von dicken oder dünnen bzw. kontinuierlichen oder gebrochenen Linien aufgetragen, wobei die Intensität der Auftragsspuren erkennbar ist. Sichtbar werden infolge ihres Zusammenbringens auch die Konturen, die zur Erscheinungsweise der dargestellten Figur beitragen, wie in dem dargestellten Bild mit dem Titel 'Oh, sole mio ll' von 2009.

Im Mittelpunkt dieser Zeichnung ist eine menschliche weibliche Figur zu sehen, die dem Betrachter frontal gegenüber steht. Mit einem Bikini und einem Sonnenhut bekleidet, der von ihren Händen festgehalten wird, ähnelt der Kopf einer Maske. Durch diese Maske wird der Betrachter direkt und fixierend angeschaut. Sie wirkt rätselhaft. Diese und andere zahlreichen Arbeiten von Vásquez de la Horra klären sich nie ganz auf und entziehen sich einer ikonographischen Deutung. Das macht den zentralen Charakter ihrer Werke aus.

Ein weiteres Merkmal von Vásquez de la Horras Arbeitsweise ist ihre Leidenschaft zur Typographie. Sie verwendet neben der spanischen und englischen Sprache gelegentlich Deutsch oder vermischt alle Sprachen in einem Satz. Mit den Worten 'Oh, sole mio ll' stellt die Künstlerin diesen Satz rechts neben die Figur, wobei das Gezeichnete dadurch keine Erklärung findet, sondern die Rätselhaftigkeit des Motivs noch verstärkt wird.

Infolge Ihres künstlerischen Konzepts verwendet Vásquez de la Horra für ihre Zeichnungen altes, leicht vergilbtes Papier. In einem weiteren Bearbeitungsschritt werden die Zeichnungen einem Wachsbad unterzogen. Das Ergebnis ist ein gelblich-brauner Film, der an dem Papier haften bleibt und es zugleich versiegelt. Nach dieser Prozedur nimmt die Zeichnung eine ganz eigene Körperlichkeit an und ist im Zweifelsfalle sogar abwaschbar

Für die Ausstellung PASSION FRUIT sind 9 eingerahmte Zeichnungen zu einem ‚Block‘ an einer Wand zusammengefügt, die eine Vielfalt verschiedener Motive der Künstlerin vorführen, die sich stark mit südamerikanischen Mythen und Volksmärchen auseinandersetzen.

Weiterführende Informationen siehe: www.vasquezdelahorra.de